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Die "Zeit" beschäftigt sich in einem Artikel mit dem Thema Kapitalanlage in Waldfläche. Hierzu führt sie ein Gespräch mit dem Präsidenten der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Waldbesitzerverbände, Philipp Freiherr von und zu Guttenberg.
Ausgelöst durch den Atomunfall in Fukushima ist 2011 zum Jahr der Energiewende geworden, nun setzt auch die Bundesregierung verstärkt auf erneuerbare Energien und damit auch auf Holz.
In dem Artikel wird behauptet, dass 70 Prozent der erneuerbaren Energie aus Biomasse generiert werden, wovon 50 Prozent auf Holz entfallen. Dies ergebe einen Trend, der die Nachfrage nach Holz erhöhe, so die Preise steigen lasse, und so ein Vorteil für alle Waldbeseitzer sei.
Ebenfalls zu Wort kommt Dirk Meier Westhoff, Geschäftsführer der auf Land- und Forstgüter spezialisierten Maklerfirma Agrarboden aus Beckum. Er erläutert, dass vor dem hintergrund der Euro-Krise zunehmend Normalbürger Interesse hätten, Wald kaufen. Doch aufgrund der hohen Nachfrage und der begrenzten Verfügbarkeit am Markt, würden viele der Kaufinteressenten leer ausgehen. Preislich müsste der Kaufinteressent mit 70 Cent bis 1,50 Euro rechnen, wenn man in Westdeutschland einen Quadratmeter Wald kaufen, im Osten sollen es 30 bis 80 Cent sein.
Philipp zu Guttenberg erläutert: Ein bis zwei Prozent Rendite mache er mit dem Holzverkauf im Jahr. Damit eine Familie von der Holzernte leben kann, brauche man aber eine sehr große Fläche.
Auch die Nachfrage durch große Energieversorger steigt. In Gropiusstadt steht ein Holz-Heizkraftwerk von RWE, das 20.000 Wohnungen in Neukölln mit Wärme versorgt. In drei berliner Kraftwerken verfeuert Vattenfall ein Gemisch aus Kohle und Holz, da für die verbrannten Holzmengen keine Emissionszertifikate gebraucht werden.
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